Eisbaden

Offiziell sollte es eher „Winterbaden“ genannt werden, weil das Wasser beim Eisbaden selten so kalt ist, dass es gefriert. Eisbaden wird das Baden in freien Gewässern bei Wassertemperaturen von 15 bis nahe 0 Grad Celsius genannt. Als Mischung zwischen Sportart und Wellness wird der Organismus bei regelmäßigem Eisbaden so trainiert, dass er die zur Verfügung stehenden Energiereserven genau in dem Moment, wo er ins Wasser eintaucht, innerhalb von Sekunden in Körperwärme umwandelt. Wichtig ist die kurze Aufenthaltsdauer im kalten Wasser, da auch trainierte Schwimmer sonst die Gefahr der Unterkühlung eingehen. Regelmäßiges Eisbaden stärkt die Abwehrkräfte und fördert die Abhärtung. Alljährlich im Februar findet in Ahlbeck das traditionelle Usedomer Winterbadespektakel statt, bei dem über 100 kostümierte Eisbader den Gang ins kühle Nass wagen.
 


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